Deloitte-Studie: CFOs über die Zukunft von Deutschen Unternehmen auf Internationalen Märkten

Laut der neuesten Ausgabe der CFO-Survey von Deloitte sehen die hiesigen Finanzentscheider der Zukunft überwiegend optimistisch entgegen.

Es gibt allerdings auch Einbrüche auf einigen Gebieten. So haben internationale Entwicklungen wie die Griechenlandkrise oder der Wachstumsrückgang in China eine Verunsicherung hervorgerufen, die sich auch auf die Bereitschaft für Investitionen auswirkt.

151 CFOs aus deutschen Unternehmen wurden für die Studie befragt. Als positiv bewerten 54 Prozent der CFOs vor allem die Konjunkturentwicklung für das nächste Jahr. Dies ist allerdings ein deutlicher Einbruch im Gegensatz zur letzten Befragung. Die Zahl derjenigen wächst, die die Konjunkturentwicklung pessimistisch sehen.

USA als wichtigster Handelspartner

Hoffnung liegt demgegenüber auf Kanada und den USA. Beide haben für das nächste Jahr die größten Umsatzchancen, was vermehrt Investitionen in diese Regionen zur Folge haben wird. Mittlerweile sind die USA Deutschlands größter Handelspartner und haben damit Frankreich abgelöst. Auch Exporte werden verstärkt in Richtung USA getätigt. Jedes vierte Unternehmen hat diesbezüglich Pläne. Hier kommt den Unternehmen unter anderem der schwache Euro zugute.

Im Gegensatz dazu schwindet die Bedeutung Deutschlands und Chinas. Höhere Umsätze werden im Vergleich zur vorherigen Befragung nur noch von der Hälfte der CFOs der jeweiligen Länder erwartet. In Deutschland sind es mittlerweile 26 Prozent, in China 17 Prozent. Damit verliert China an Wichtigkeit als Investitionsziel.

CFOs sehen globale Risiken als signifikant an

Zwar zweifeln die CFOs an der Stabilität der EU durch Griechenland, die größten Risiken sehen sie allerdings in globalen Zusammenhängen. Dadurch kommt die Hälfte der CFOs zu dem Schluss, dass die Auslandsnachfrage sinken wird. Auch geopolitische und hohe Wechselkursrisiken sowie eine Schwäche in den Emerging Markets wurden genannt. Von binnenwirtschaftlichen Risiken gingen weniger Unternehmen aus. Genannt wurden hier unter anderem eine Schwächung der Inlandsnachfrage sowie eine zunehmende Regulierung in Deutschland.

Insgesamt ziehen die Unternehmen sich aus der Offensive zurück. Neue Produkte und Dienstleistungen sowie Neueinstellungen gehen zurück, Kostensenkungen werden stattdessen fokussiert.

Interim Manager als CFOs

Um ein Unternehmen souverän durch die global wechselhaften Zeiten zu navigieren, kann ein Interim CFO sinnvoll sein. Er hat den Überblick über internationale Märkte und Entwicklungen und kann auf dieser Grundlage Entscheidungen treffen. Die richtige Balance zwischen Offensive und Besonnenheit muss gefunden werden, um finanzielle Risiken bei internationalen Investitionen oder Budgetplanungen abschätzen zu können. Beides bringt der Interim CFO durch seine Erfahrung aus zahlreichen internationalen Projekten mit und hält so das Unternehmen weiterhin auf stabilem Kurs.

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Über die Interim Profis

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