Digitalisierung 4.0 -Digitale Bildung

Jedes Jahr, wenn es um die Thematik geht, wird auch nach dem Stand der digitalen Bildung Deutschlands gefragt.

Produktivitätswachstum durch digitale Bildung

Die Gesamtübersicht zum Jahresgutachten finden Sie hier. Den Beitrag zur langfristigen Entwicklung von Produktivität und Innovation finden Sie hier. Im heutigen Teil der Reihe „Wie weit sind wir Deutschen wirklich?" geht es um die Digitalisierung 4.0 und die digitale Bildung der deutschen Unternehmen.

Im Zuge der Digitalisierung 4.0 sind für Unternehmen die Fähigkeiten in Software- und Algorithmenentwicklung sowie Fachkräfte mit digitalen Schlüsselkompetenzen eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Produktivitätswachstum und Innovation in etablierten und neuen Branchen geworden. Auch alteingesessene Branchen müssen hier mitziehen und können sich nicht länger auf ihren alten Erfolgen ausruhen. Dies gilt besonders beispielhaft für die Automotivbranche, welche über Jahrzehnte keine Entwicklungstrends mitgemacht hat. Die Digitalisierung ist ein schleichender Prozess, welcher mit der richtigen Vorbereitung in den Unternehmensalltag mit aufgenommen werden muss. Dies ist jedoch nur mit gut ausgebildetem Fachpersonal möglich. Ein Interim Manager kann hier die Lösung sein. Dieser stellt einen Plan auf, wie das bestehende Personal neue IT Prozesse erlernt, gibt sein Wissen weiter und hilft bei der Einführung dieser Prozesse in die bestehenden Arbeitsabläufe. Hierbei ist jedoch wichtig, die Digitalisierung nicht nur für den Moment einzubinden, sondern das Personal darin trainiert wird, auch in Zukunft Neuerungen aufzugreifen und umzusetzen.

Schlüsselkompetenzen entwickeln sich im Grundschulalter

Im Grundschulalter ist der Mensch ja bekanntlich am lernfähigsten. Sprachen lernt man am besten mit 10 Jahren und ebenso sieht es auch mit digitalen Prozessen aus. Ihnen ist bestimmt auch schon aufgefallen, dass Kinder die neuen Hightech Geräte viel schneller und vor allem sicherer bedienen können als so mancher Erwachsener. Wachsen Kinder gleich mit der Einbindung digitaler Prozesse auf, so werden diese in ihr Leben integriert und einhergehend mit der Digitalisierung verbessert. Deswegen sollten im Zusammenhang mit der digitalen Bildung, die digitalen Schlüsselkompetenzen bereits mit Beginn der Grundschule flächendeckend unterrichtet werden. Hierfür benötigen Schulen eine exzellente IT-Ausstattung sowie Lehrende zur Vermittlung dieser spezifischen Kompetenzen. Der DigitalPakt Schule sollte daher dringend umgesetzt und in der Haushaltsplanung bevorzugt berücksichtigt werden. Aber auch in der dualen Berufsausbildung sollte der IT-Bereich auf ein neues Niveau gehoben werden, das den Anforderungen der heutigen Zeit entsprechen muss. Ebenso müssen neue Fachrichtungen für Berufe entwickelt werden, welche sich aufgrund der Digitalisierung 4.0 herausgestellt haben. Darüber hinaus sollten IT-Kenntnisse als fester Bestandteil in jeder Berufsausbildung verankert werden.

Was soll jedoch in der Zwischenzeit in deutschen Unternehmen passieren, bis die neu ausgebildeten Fachkräfte auf den Arbeitsmarkt kommen? Dies kann im schlimmsten Fall noch zwei Jahrzehnte auf sich warten lassen. Und so viel Zeit bleibt den meisten Unternehmen nicht mehr, wenn sie weiterhin an der Spitze des Weltmarktgeschehens mitmischen wollen. Unternehmen sollten jetzt schon ihr bestehendes Personal in verschiedenen Fachbereichen ausbilden, externe sowie interne Schulungen organisieren und mit speziell ausgebildetem Fachpersonal bestehende Lücken vorübergehend füllen. Die digitale Bildung sollte in den Unternehmen fest integriert werden.

Wir helfen Ihnen gerne, wenn Sie an einem Punkt angelangt sind, wo es ohne Fachkräfte mit Schlüsselkompetenzen nicht mehr weitergeht. Egal, um welches Problem es sich handelt, wir finden für Ihre Branche, Ihr Unternehmen und die entsprechende Funktion den richtigen Interim Manager innerhalb von 48 Stunden.

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(Quelle: https://www.e-fi.de/fileadmin/Gutachten_2018/EFI_Kurzfassung_2018.pdf)