Familienunternehmen - So Ehrgeizig ist die "Next Generation"

Regelmäßig werden wir von mittelständisch geprägte Familienunternehmen angefragt und treffen dann vor Ort auf mehrere Generationen in der Unternehmensführung.

Manche Nachfolgesituationen sind dabei sehr erfolgreich unterwegs und suchen Interim Manager zur Unterstützung bei wichtigen strategischen Projekten wie z.B. in einem Internationalisierungsprojekt oder bei einer ERP-Einführung.

Konflikte in der Nachfolge entstehen

Bei manchen läuft es aber auch nicht so reibungslos und wir werden zur Konfliktlösung oder Moderation zwischen den Generationen angefragt. In manchen Fällen hat sich die Krise auch schon auf die wirtschaftliche Unternehmenssituation ausgewirkt. Oft ist dabei aber nicht klar, was dabei Ursache und Wirkung ist.

Doch wie „tickt" eigentlich die „Next Gen" in der Unternehmensführung? Was sind ihre Ziele? Wollen sie eher wachsen oder bewahren? Sind sie innovationsgetrieben und risikofreudig – oder lieber traditionell-konservativ? Oder wollen sie sich lieber einfach ausruhen auf den Erfolgen der vorherigen Generationen?

Hierzu hat die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter dem Titel: „The next generation of family business leaders", ca. 270 Nachfolger in Familienunternehmen aus 31 Ländern befragt.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse:

  • 88 % möchten das Unternehmen nach ihren Vorstellungen gestalten
  • Nur 41 % der „Next Gen" glauben, dass ihre Digitalstrategie aktuell zeitgemäß ist
  • 91 % sehen dem kommenden Generationswechsel im Unternehmen optimistisch entgegen und fühlen sich gut vorbereitet
  • 52 % der „Next Gen" sind besorgt, dass sie zu viel Zeit aufbringen müssen, um familieninterne Probleme zu bewältigen
  • 61 % glauben, dass es für die ältere Generation schwierig ist, loszulassen und sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen
  • 29 % sagen, dass ihr Familienunternehmen die technologischen Möglichkeiten zögerlicher nutzen als andere Konzerne.
  • 40 % der jungen Generation sind deshalb manchmal frustriert, wenn es darum geht, die Elterngeneration von neuen Ideen zu überzeugen.
  • Nur 30% der weiblichen Nachfolger sind bereits Mitglied der Geschäftsführung in den Familienunternehmen. Dem stehen 55% bei den männlichen Nachfolgern gegenüber. Hier existiert ein offensichtliches Defizit.
  • 83 % der kommenden Familienunternehmer gehen davon aus, das technologische Entwicklungen die Geschäftswelt in den kommenden fünf Jahren von Grund auf verändern werden
  • 70 % der Nachfolger verschaffen sich zuerst einen Blick auf die Wirtschaft außerhalb der eigenen Mauern: Sie arbeiten zuerst in einem fremden Unternehmen, bevor sie eine Funktion im Familienunternehmen übernehmen
  • 74 % der Befragten geben an, dass eine gut ausgebildete Belegschaft Top-Priorität hat
  • 69% möchten hierfür auch externe Manager einstellen

Gesamtfazit:

Insgesamt zeigt sich aber ganz klar in den Aussagen der Nachfolger-Generation, dass sie sehr ehrgeizig sind. Sie wollen neue Märkte, Geschäftsfelder und -strategien ausprobieren und das Unternehmen weiter entwickeln.

Sollten Sie mehr über diese Studie erfahren wollen, dann können Sie hier das Video zur offiziellen Vorstellung der Studie vom 12.April 2016 ansehen oder die Studie kostenlos downloaden.

 

Interim Manager können flexibel vor Ort unterstützen.

Sind Sie selbst auch mitten in einer wichtigen Unternehmensphase und wollen sich mit externem Expertenwissen und Umsetzungskraft verstärken? Oder ist die Nachfolgesituation unklar und Sie brauchen einen unverstellten Blick von außen? Oder planen Sie gerade, ein Unternehmen z.B. aus einer Turnaround-Situation heraus als Nachfolger zu übernehmen? Gern unterstützen wir Sie punktuell und tagesgenau mit dem richtigen Interim Manager, der gemeinsam mit Ihnen das Unternehmen nach vorn entwickelt.

Fragen Sie hier gern unverbindlich an.