MAV Innovationsforum: Dem Phänomen Industrie 4.0 auf der Spur

Wir haben uns für 2016 vorgenommen, dem Schlagwort „Industrie 4.0“ auf der Spur zu bleiben. Und zwar nicht als gehyptes Trendthema, sondern wir berichten darüber ganz „hemdsärmelig“ von Veranstaltungen und lassen unsere Interim Manager und Kunden zu Wort kommen.

Industrie 4.0 auf dem 8. mav Innovationsforum

Am 14. April 2016 waren wir mit einer Gruppe von Interim Managern auf dem mav Branchentreffen in Böblingen. Auf dem Innovationsforum stellten 40 Marktführer ihre Techniktrends für 2016 vor. Die über 700 Teilnehmer konnten unter 30 Vorträge zu den Themenblöcken Werkzeugmaschinen, Werkzeuge, Robotik und Automation sowie Maschinenelemente und Automation wählen. „Industrie 4.0“ tauchte in jeder Präsentation, die ich gesehen habe, mindestens einmal auf.

Die richtigen Fragen stellen

Interims Manager Dr. Klaus Gebauer fasst es so zusammen: „Im Rahmen des Innovationsforums 2016 wurde sehr deutlich, mit welchem Engagement, welcher Energie und Intensität kleine und große Unternehmen das Thema Industrie 4.0 bearbeiten. Nicht jede Lösung ist neu, nicht jedes Problem muss heute und in voller Breite gelöst werden. Oft ist die Fokussierung auf die wirklich wichtigen Dinge hilfreicher als unendliche Mengen an Daten zu erfassen. Um Daten richtig auszuwerten und zu analysieren, müssen erst einmal relevante Fragen gestellt werden.

Den Faktor Mensch nicht vergessen

Wir dürfen nicht übersehen, mit zunehmender Verfügbarkeit der Technik auch die Menschen auf Industrie 4.0 vorzubereiten. Wir müssen Mitarbeiter befähigen, mit den hier vorgestellten Lösungen täglich zu arbeiten. Es gilt, ihnen die Angst und Sorge nehmen, den Auswirkungen der Digitalisierung nicht gewachsen zu sein. Die Technik muss uns nutzen, nicht wir der Technik. Es sind Menschen, die in der Industrie 4.0 arbeiten und Menschen, die dann damit einen höheren Nutzen schaffen sollen.“

Mir persönlich gefällt Nils Pflägings Einstellung zur digitalen Transformation und dem Faktor Mensch: „Die Achillesferse heutiger Unternehmen: Ihre weitgehende Unfähigkeit, sich vorhandener menschlicher Intelligenz zu bedienen.“

Komplex oder kompliziert?

Er unterscheidet zwischen dem Komplexen (roten) und Komplizierten (blauen). Für ihn gibt es keine digitale Transformation, sondern „eine Fortsetzung der Automatisierungsbewegung, die im Industriezeithalter ihren Anfang nahm, und die sich nun vermehrt und im großen Stil mit Mitteln wie internetbasierter Vernetzung fortsetzt. Maschinenintelligenz ist auf die Domäne des Komplizierten (des Blauen) beschränkt. In heutigen Märkten ist die Fähigkeit zur Lösung roter Probleme entscheidend.“ Also der Mitarbeiter und sein Umgang mit der „Smart Factory“ ist gefragt – unter der Bedienung seiner Intelligenz .

Erhöhung der Produktivität, Beherrschung der Komplexität und Vereinfachung der Steuerung – was bedeutet das nun im täglichen Geschäft für unsere Interim Manager und Kunden? Auf dem mav Branchentreffen wurde auf jeden Fall ganz deutlich: Die eine einheitliche Definition von Industrie 4.0 gibt es nicht. Doch wer in die aktuelle Tagespresse oder auf den Xing-Eventkalender schaut, könnte glauben, das sich dieses Thema zum Supertrend für alle Beratungsdienstleister aufbaut. Es stimmt absolut, dass es gerade für den deutschen Mittelstand überlebenswichtig werden wird, sich der Digitalisierung und Vernetzung von Informationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu stellen. Nur gehört das Thema Industrie 4.0 nicht in die Hände der analytischen und strategisch aufgestellten Beratungshäuser wie PWC, Deloitte, KPMG & Co, sondern in die Hände von erfahrenen Interim Managern aus Vertrieb, Einkauf, Materialwirtschaft, Produktion und Service. Unsere praxiserfahrenen Interim Manager beschäftigen sich seit Jahren mit den Themen der Automatisation, Produktionsoptimierung oder eProcurement.

Deshalb sei an dieser Stelle die Frage erlaubt: Lieber Geschäftsführer aus dem Mittelstand: Wer soll Sie bei der Transformation Ihrer Produktion und der Geschäftsabläufe unterstützen? Die „bunten-Folien-malenden- Unternehmensberater, die ihr Wissen aus dem Internet haben“ oder operativ erfahrene Interim Manager, die schon Industrie 4.0 machten, als es das Wort noch gar nicht gab?

Wir sind gespannt, wie Sie sich entscheiden……

Über die Interim Profis

Wir Interim Profis vermitteln erfahrene Interim Manager in vorwiegend mittelständisch geprägte Unternehmen, die aufgrund unterschiedlichster Faktoren aktuell nicht genügend Management – Ressourcen zur Verfügung haben…oder sich für einen befristeten Zeitraum in einem Projekt verstärken wollen. Wir sind branchenunabhängig und international tätig. Dabei stehen wir zu 100 % hinter unserem Firmenmotto: Schnell, fair und effizient!

Bei der Auswahl unserer handverlesenen Führungspersönlichkeiten ist uns Wissen, Erfahrung und nachweisbare Erfolge aus abgeschlossen Projekten besonders wichtig. Dafür bedarf es absoluter persönlicher Integrität,  maximaler Zielorientierung  und der Fähigkeit, konstruktiv im Team zusammen zu arbeiten. Somit arbeiten wir auch nur mit echten Interim Profis zusammen.

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