IT Umstellungen zum Jahresbeginn - IT- Interim Manager können die Lösung sein

Gerade in der IT-Branche ist die Anzahl der Freiberufler extrem hoch, im Vergleich zu anderen Branchen. Das hat auch seine Gründe.

In der IT Branche wird nämlich in Projekten gedacht und gearbeitet. Das zeigt sich auch daran, dass überall in unserer mittelständisch geprägten Wirtschaft immer wieder ganze Teams von externen Programmieren Soft- und Hardware-Lösungen entwickeln und/ oder einführen. Oftmals sind interne IT-Manager für Unternehmen wirtschaftlich nicht lohnend, weswegen immer nur projektbezogen mit externen IT Managern zusammengearbeitet wird.

Solche Programmierer bezeichne ich immer gern als „scheue Rehe". Denn je nachdem, welche Programmiersprache sie sprechen, haben wir auch heute noch eine absolute Unterversorgung mit solchen Fachexperten. Sie sind am Markt gefragt und in der Regel nur schwer aufspürbar, da sie „unter der Hand" von Projekt zu Projekt wandern und keine öffentlichen Gesuche ausschreiben – z.B. sind für einen SQL-Programmierer oder 3D-Webdesigner Tagessätze von 800 -1000€ absolut marktkonform.

Externes Know-how zu Weiterbildungszwecken nutzbar machen

Viele von diesen Programmierern arbeiten freiberuflich. Dies ist nachvollziehbar, denn oft brauche ein Unternehmen einen solchen Experten tatsächlich nur für einen befristeten Zeitraum – eben, bis das Projekt abgeschlossen ist. Läuft dann einmal alles, d.h., ist alles migriert, dann reicht meist ein guter Administrator, der alles „am Laufen hält". Praktisch an dieser Methode ist auch das neue externe Know-how, welches in das Unternehmen getragen wird. Interim Manager IT geben dieses nämlich auch an Ihre Mitarbeiter weiter, sodass Ihr Administrator automatisch neue Kenntnisse erhält und in Zukunft auch verschiedene, kleinere Dinge alleine erledigen kann. Sie kaufen also nicht nur eine externe Arbeitskraft ein, sondern auch gleichzeitig das Know-how, welches ihr Unternehmen langfristig erhalten bleiben kann.

Auch IT-Unternehmen leisten es sich deshalb oft nicht, eine große Menge an solchen Experten zu „bevorraten". Sie stellen dann immer wieder individuelle Teams für die jeweiligen Kundenprojekte zusammen – meist eine Mischung aus angestellten und freiberuflichen Programmierern.

Die Zahl der Interim Manager in der IT-Branche wächst – C-Level Nachfrage bleibt weiterhin selten

Obwohl die IT-Branche schon seit Jahrzehnten mit Freelancer arbeitet und fast jedes Projekt extern besetzen, ist ein Interim Manager in einem IT-Unternehmen, z.B. in operativen Führungsfunktionen wie im kaufmännischen Bereich oder Vertrieb – immer noch sehr selten.

Ein Grund könnte sein, dass wir in den Kundenreferenzen unserer IT-Manager auffällig wenig IT-Unternehmen wie z.B. große Systemhäuser, Telekommunikationsunternehmen oder größere Software-Entwickler finden. Vielleicht liegt es daran, dass man bei einem befristeten Management-Engpass doch eher auf interne Ressourcen zugreift und vielleicht auch mal einen internen Projektleiter „zweckentfremdet". Größere Unternehmen verfügen über ein größeres Team an internen IT Experten und können somit leichter umstrukturieren als kleine mittelständische Unternehmen.

 

DIE AUSNAHMEN

Eine Ausnahme sind die stark wachsenden, eCommerce-lastigen Unternehmen oder Portalbetreiber. In der Vergangenheit konnten wir viele Interim Manager in einige spannende Projekte vermitteln. Dabei waren viele dieser Projekte und Bedarfe aufgrund von massiven „Wachstumsschmerzen" entstanden. Somit mussten hier verschiedenste Unternehmensprozesse skaliert und an das Wachstum angepasst werden.

Aber auch genau gegenteilige Interim Projekte gab es in jüngster Vergangenheit: Da der Markt sich momentan stark zu konzentrieren scheint, können einige Unternehmen dem Preisdruck der „-Großen" nicht mehr standhalten. Insolvenzen kommen hier durchaus vor. Alternativ führen aber auch umfassende Restrukturierungen nach Gesellschafterwechsel oft zu einschneidenden Veränderungen im Unternehmen. Diesen Herausforderungen stellen sich erfahrene Interim Manager, die solche Unternehmenssituation schon nachweisbar lösen konnten.

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