Interim Profis zu Gast bei KUKA - Warum Roboter den Menschen nicht ersetzen werden

Am 20. Oktober 2017 stand bei den Interim Profis ein besonders spannender Unternehmensbesuch mit Werksführung auf dem Programm:

Für mehr als 30 Interim Manager und unsere Geschäftsführerin Annette Elias ging es zum führenden Anbieter von Roboter-, Anlagen- und Systemtechnik – der KUKA AG.

In den Besichtigungstag startete die Gruppe mit einem gemeinsamen Essen in der nagelneuen Betriebskantine. Die konnte nicht nur mit ihrer einzigartigen Architektur beeindrucken, sondern auch mit ihrer sensationellen Qualität. So war die Stimmung sofort auf dem Höhepunkt angekommen und die Gäste fieberten dem bevorstehenden Nachmittag entgegen.

 

INDUSTRIE 4.0 UND BIG DATA

Als Erstes stellte Frank Petrolli, Vice President Strategic Channel Management, die Unternehmenshistorie vor. Er zeichnete erzählte von den Anfängen des Konzerns als Generatorenhersteller, über die Zeit als Müllfahrzeugbauer, Produzent von Strick- und Reiseschreibmaschinen bis hin zum Experten auf dem Gebiet der Roboter-Technik. Heute – unter den neuen chinesischen Investoren – die strategische Ausrichtung zum globalen Anbieter für Automatisierungslösungen.

Immer präsent: die Themen „Industrie 4.0" und „Big Data". Bereits jetzt investiert jedes zweite Unternehmen in Digitalisierung, um Effizienz, Produktivität und Geschwindigkeit zu steigern. So auch KUKA! Mathias Schuy aus dem Global Sales Development erklärte dazu in seinem Vortrag den Einsatz von Industrie 4.0-Technologien bei KUKA. Der Vortrag von Roland Zöbelein, Head of Partner Program Management, rundete den theoretischen Teil des Tages ab. Er erläuterte darin die überarbeitete Partner-Strategie des Unternehmens. 400 Partner sind es bereits weltweit, bei denen KUKA-Lösungen zum Einsatz kommen – und die Zahl soll wachsen.

 

ROBOTER – DER ASSISTENT DES MENSCHEN

Besonders anschaulich wurden die Informationen dann aber erst beim Highlight des Besuches. Es gab einen spannenden Werksrundgang durch die Produktion von KUKA Robotics. Dort verlassen rund 15.000 Roboter monatlich die Hallen. Besonders beeindruckend war dabei zu sehen, welche Tests die Roboter vor ihrer Auslieferung durchlaufen. Jeder von ihnen wird im Dauerbetrieb auf Herz und Nieren geprüft und darf erst dann zum Kunden. Im Augsburger Werk liegt der Fokus auf dem Bau von Industrie-Robotern. Die verschiedenen Varianten reichen von Leichtbau-Robotern, über hitze- und schmutzbeständige Exemplare bis hin zu hochgenauen Robotern, mit denen sehr präzise gearbeitet werden kann.

Eine Kernaussage, auf die bei KUKA viel Wert gelegt wird: die Roboter, die bei KUKA vom Band laufen, sind sehr spezialisiert und leistungsstark, können und sollen die Arbeit der Menschen aber nicht ersetzen. Sie werden hauptsächlich zur Assistenz eingesetzt, z.B. für die Bestückung von Werkzeugmaschinen in der Automobil- oder Luftfahrtindustrie.
Mit dem Mythos, dass Roboter den Menschen irgendwann überflüssig machen, räumt KUKA auf. Die Menschen können sich dann übergeordneten Aufgaben widmen. Es wird aber nicht dazu kommen, dass durch Roboter die Arbeit der Menschen überflüssig wird. Sie wird hingegen mehr in den strategischen Bereich verlagert.

Innovationen sind besonders im industriellen Bereich wirtschaftlich erfolgsentscheidend. In der letzten Zeit haben wir uns mit erfahrenen Interim Managern, die auf eine lange Historie als Werksleiter oder auch als Produktionsleiter zurückblicken können, zu diesem Thema austauschen können. Sollten auch Sie hierzu weitere Informationen benötigen, dann kommen Sie doch hier gern auf uns zu.