CFO-Studie von Deloitte - Die Einschätzungen der Finanzexperten für 2019

Die halbjährlich erscheinende Deloitte CFO Survey befragt 180 kaufmännische Geschäftsführer deutscher Großunternehmen zu ihren Einschätzungen und Erwartungen an die Zukunft in Bezug auf makroökonomische, unternehmensstrategische und finanzwirtschaftliche Themen.

Ziel ist es, Trends und Trendbrüche zu identifizieren.
In der bereits 14. Ausgabe dieser Befragung aus dem Herbst dieses Jahrs geht es insbesondere um die Wirtschaftsaussichten der wichtigsten Weltregionen, die Lage und die Strategie der deutschen Unternehmen sowie die Themen Fachkräftemangel und indirekte Kosten. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

 

INVESTITIONEN VERSCHIEBEN SICH – GLOBALISIERUNGSSTRATEGIEN AUF DEM PRÜFSTAND

Der lange wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland, der nur von einem kurzzeitigen Einbruch 2009 getrübt wurde, hält zwar laut der Kennzahlen an. Dennoch zeichnet sich die Gefahr eine Trendwende ab. Deutsche CFOs bewerten die Wirtschaftslage zwar aktuell noch als sehr gut – trotzdem gibt es einen Rückgang der Investitionsneigung.
Darüber hinaus ist eine Tendenz hin zu Investition in den eigenen Markt zu beobachten. Die politischen Risiken in der Weltwirtschaft haben außerdem einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das internationale Vorgehen deutscher Unternehmen. Fast jedes fünfte von ihnen überprüft derzeit seine Globalisierungsstrategie – in der der chemischen Industrie und im Maschinenbau sind es sogar ein Drittel aller Unternehmen.

MANGEL AN FACHKRÄFTEN BEDROHT WACHSTUMSCHANCEN

Für 65% der befragten CFOs ist der Fachkräftemangel ein konkreter Risikofaktor. Damit liegt er erstmals auf Platz 1 in der Risiko-Skala, noch vor geopolitischen Risiken und steigenden Lohnkosten.
Direkte Auswirkungen hat dieser Mangel auf die Kosten im Personalrecruiting und die Produktivität der Unternehmen. 39% der Unternehmen geben an, dadurch Wachstumschancen einzubüßen.
Hierbei geht ginge aber nicht in erster Linie um fehlende Fähigkeiten und Kompetenzen, sondern vor allem um die Fachkräfte an sich. Besonders stark davon betroffen sind die Technologie- und IT-Branche sowie die Bereiche Fertigung, Forschung und Entwicklung.

Maßnahmen, um dieser Entwicklung entgegenzusteuern sind die Gestaltung eines attraktiveren Arbeitsumfeldes und der Ausgleich fehlender Kapazitäten durch einen höheren Grad an Automatisierung.

 

REDUZIERUNG INDIREKTER KOSTEN FÜR DIE HÄLFTE ALLER CFOS ELEMENTAR

Steigende Vertriebs-, Verwaltungsgemein- sowie der Produktionsgemeinkosten haben in den letzten Jahren zu einem deutlichen Wachstum der indirekten Kosten von deutschen Unternehmen geführt. Gründe sind vor allem höhere Personalkosten und stärkere Regulierungsanforderungen. Ein beliebtes Instrument, um hier zu optimieren, sind laut den befragten CFOs häufig Prozessstandardisierungen und die Automatisierung transaktionaler Prozesse. Continuous Improvement, Lean-Management sowie Demand Management zählen zu den wichtigsten Ansätzen. Darüber hinaus sind aber auch die funktionsübergreifende Zusammenarbeit und die Bündelung von Aufgaben von großer Bedeutung – ebenso wie klassische Maßnahmen wie Shared Services und Outsourcing.

Die komplette CFO Survey Herbst 2018 finden Sie hier: https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/de/Documents/finance-transformation/CFO_Survey_Herbst_2018.pdf

Neben einem fundierten Finanz- und Sachverständnis sind es vor allem eine jahrelange Berufs- und Branchenerfahrung, die einen erfolgreichen CFO ausmachen.
Die Interim Manager, die in unserem Pool für diese Position zur Verfügung stehen, bringen neben einer umfangreichen Fachexpertise und vielfältiger Berufs- sowie Projekterfahrung vor allem auch das richtige Gespür für wirtschaftliche Entwicklungen und Trends mit. Wenn Sie also gerade auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten für diese Position sind, zögern Sie nicht uns anzusprechen. Wir helfen Ihnen gerne unverbindlich weiter.

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