Planungen für die zweite Jahreshälfte? INTERIM PROJEKTLEITER / PROJEKTMANAGER

Interim Projektleiter |

Die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2018 ist angebrochen und es lassen sich schon einige Bilanzen aus den vergangenen Monaten ziehen. Welche Projekte waren erfolgreich, welche verzögern sich und welche von ihnen sind bisher auf der Strecke geblieben? Um die festgesetzten Jahresziele zu erreichen, müssen nun sämtliche Mitarbeiterressourcen, sowie Managementressourcen eingesetzt werden. 

Interim Projektleiter zum erreichen der Jahresziele

Die Position des Projektleiters bzw. Projektmanagers ist eine Schlüsselposition, welche häufige Einsatzgebiet für einen Interim Manager darstellt. Denn oftmals fehlt Unternehmen bei einmaligen Projekten das Know-How oder das Personal. Darüber hinaus besteht der Vorteil eines Interim Managers darin, dass er den (Projekt-)Mitarbeitern neutral gegenübersteht und keine persönlichen Präferenzen oder Ressentiments hegt. Interim Manager kommen, um nach erledigter Arbeit wieder zugehen. Einen zusätzlichen Mehrwert durch einen Interim Manager erhalten Unternehmen dadurch, dass dieser sein Know How an das bestehende Personal weitergibt und dieses dann in Zukunft über dieses Wissen weiterhin verfügt und es bei aufkommenden Projekten einsetzen kann. 

Neben den schon genannten Hardskills muss ein Interim Manager auch über die notwendigen Softskills verfügen, um die Mitarbeiter effektiv anleiten zu können. Nur wenn er dieses Zusammenspiel beherrscht, können Projekte zeitnah umgesetzt werden. 

Ohne Softskills scheitern auch Ihre Projekte

Denn neben der fachlichen Kompetenz muss ein (Interim-)Projektleiter auch über Soft Skills verfügen. Dem Bereich der Soft Skills wird allerdings häufig immer noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zu sehr stehen noch das Fachliche sowie Methoden zur Projektumsetzung im Vordergrund – ohne dass berücksichtigt wird, dass der Umgang mit den Mitarbeitern ebenfalls in erheblichem Maße zum Erfolg des Projekts beiträgt. Zu den Softskills gehören in erster Linie die Fähigkeiten, die benötigt werden um Mitarbeiter zu führen und das Projekt verantwortlich einzubinden.

Interim Manager: Projektbetreuung von Beginn bis Abschluss

(Interim-)Projektleiter werden in den unterschiedlichsten Projekten und Gebieten eingesetzt – wie beispielsweise in der Produktion oder im Baugewerbe. Sie sind überwiegend operativ tätig und betreuen das komplette Projekt von der Planung bis zum Abschluss. Sie stellen sicher, dass die Abläufe effizient sind und Zeitrahmen eingehalten werden.

Grundsätzlich lassen sich grob vier Projektphasen unterteilen: Die Definition, die Planung, die Durchführung und der Abschluss. Bei der Definition geht es darum, verschiedene Projektziele festzulegen – dazu zählt vor allem der Zustand, der am Ende des Projekts erreicht werden soll. Diese Ziele stimmt der Projektleiter mit dem Auftraggeber ab. Bei der Planung werden Teilziele festgelegt, zu denen auch Kosten und Zeitrahmen zählen. Darüber hinaus werden Zuständigkeiten innerhalb des Teams verteilt.

Während der Durchführung überwacht der Projektleiter die einzelnen Schritte und greift bei Abweichungen ein bzw. passt das Vorgehen an. Hier sind insbesondere auch Kommunikationsfähigkeiten gefragt: Der (Interim-)Projektmanager muss zum einen sicherstellen, dass das Team wie vorgesehen vorgeht, darf zum anderen aber auch nicht das Gefühl vermitteln, dass es unter Bewachung steht. Zusätzlich muss er bei Abweichungen konstruktiv vorgehen, um die Motivation der Mitarbeiter aufrecht zu erhalten.

Der Projektleiter ist für die Endabnahme verantwortlich, wobei die Projektarbeit im Idealfall hiermit noch nicht ganz beendet ist. Der Ablauf wird anschließend analysiert und Schwachstellen aufgedeckt, um den nächsten Projektablauf noch effektiver gestalten zu können.

Weitere Aufgaben eines Interim-Projektleiters/-managers

Insbesondere der Interim-Manager, der vorübergehend in ein Unternehmen kommt und dem die Mitarbeiter zunächst völlig fremd sind, muss entsprechende Fähigkeiten mitbringen – insbesondere auf dem Gebiet der Mitarbeiterführung. Dies ist umso wichtiger, als dass er kein direkter Vorgesetzter ist und auch nicht langfristig eine Chefrolle übernimmt. Transparenz und eine flexible Gestaltung der Arbeitsabläufe helfen daher, die Autorität zu festigen und so die Motivation der Mitarbeiter zu erreichen.

Konkret bedeutet das beispielsweise, dass immer Klarheit darüber herrschen sollte, wer welche Aufgaben übernimmt, dass das Arbeitsklima angenehm ist und Konflikte nachhaltig und gerecht gelöst werden.

Weitere Anforderungen an einen Interim Manager neben den Fachkenntnissen sind:

  • Belastbarkeit, vor allem bei Zeitdruck
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Erfahrung im Bereich der Projektarbeit und Beherrschen der Methoden
  • Unternehmerisches Denken und strategische Entscheidungskompetenz
  • Strukturiertes Vorgehen
  • Flexibilität

 

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