DSGVO – Die datenschutzkonforme Alternative zu WhatsApp

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Inzwischen dürfte die DSGVO viele Unternehmen seit Monaten um den Verstand gebracht haben. Die Frage, was nun noch datenschutzkonform ist und was nicht, beschäftigt uns aktuell alle. In einem unserer vorangegangenen Blogs zum Thema WhatsApp haben wir auf die Problematik mit dem Messenger Service und dem Datenschutz hingewiesen. Jetzt können einige Alternativen gezeigt werden, wie man mit der Problematik Datenschutz umgehen kann. Denn bei der Kommunikation per Messenger müssen einige Dinge beachtet werden. 

Bye Bye Wissen – Google in Gefahr

Der 25. Mai 2018 war ein Stichtag, an dem sich alles veränderte. Seitdem kämpfen viele Unternehmen mit der DSGVO und sind sich nicht sicher, wie stark einige Dienste oder Tools reguliert werden sollten. Es gibt Firmen, die sogar die Google-Suchmaschine sperren ließen und stattdessen „sichere“ Alternativen wie Bing oder DuckDuckGo nutzen, um ja nicht abgemahnt zu werden. Warum, wieso und weshalb, klären wir in einem unserer nächsten Blogs.

Aber auch bei dem Thema Messenger gibt es verschiedene Versuche, weiterhin datenschutzkonform, schnell und effektiv arbeiten zu können. Da es jedoch noch an Gerichtsurteilen fehlt, stehen viele Unternehmen nun vor der Herausforderung zu entscheiden, ob sie WhatsApp vom Diensthandy verbannen sollen.

 

Ist WhatsApp nicht datenschutzkonform?

Die schnelle Nachricht an den Chef, um ihn über wichtige Dinge zu informieren, wenn er nicht im Büro ist, oder an die Kollegen, die sie bei etwas vertreten sollen. Die direkte Kommunikation über Messenger wie WhatsApp sind sehr praktisch, haben sich gewissermaßen eingebürgert und sind für viele nicht mehr wegzudenken. Doch wenn die DSGVO nun streng auslegt wird, dann ist die Kommunikation über WhatsApp nicht länger legal. Denn der Messenger hat ein ganz großes Problem. Das Problem des Messengers ist, dass er auf das Adressbuch zugreifen kann und somit die Kontaktdaten abgleicht, um Freunde und Bekannte, die ebenfalls WhatsApp nutzen, anzuzeigen. Aufgrund dessen landen die Daten all Ihrer Kontakte auf den Servern von Facebook und werden somit offen gelegt. Dieser Vorgang vollzieht sich ohne Zustimmung Ihrer Kontakte und ist laut DSGVO illegal. Um nun also den Strafen der Datenschutzgrundverordnung zu entgehen, sind viele Unternehmen dabei, den Messenger auf Dienstgeräten zu sperren und gegen sicherere Alternativen auszutauschen. Also keine Angst, der schnellen Kommunikation ist kein Ende gesetzt, Sie müssen sich lediglich an einen anderen Messenger gewöhnen, welchen Sie im Berufsalltag nutzen können. 

 

Vier WhatsApp-Alternativen für den Berufsalltag

Signal

Der Messenger Signal erlangte 2013 durch Edward Snowden große Berühmtheit, da dieser den Messenger für seine gesamte geheime Kommunikation genutzt hat. Für die Anmeldung benötigen Sie, ähnlich wie bei WhatsApp, Ihre Rufnummer. Diese wird aber nicht an den Server übertragen, da Signal stattdessen eine anonymisierte Ziffernfolge verwendet und somit keine Daten über Sie preisgegeben werden.

Threema

Threema stellt aktuell eine der beliebtesten WhatsApp-Alternativen da. Der Schweizer Messenger verschlüsselt nicht nur seine Nachrichten, er verzichtet auch auf den Adressbuch-Zugriff, wenn Sie das unter den Einstellungen eingeben. Anstelle der Rufnummer werden Ihre Kontakte über die sogenannte Threema-ID, ähnlich wie bei Signal, identifiziert.

Telegram

Eine weitere kostenlose Alternative zu WhatsApp ist der russische Messenger Telegram. Telegram bietet unter anderem geheime Chats. So wie bei den oben genannten Messengern kann auch hier der Zugriff auf das Adressbuch ausgestellt werden. Da aber die Rufnummer für die Registrierung und für das Hinzufügen von Kontakten verwendet wird und nicht wie bei den anderen verschlüsselt, ist das Datenschutz-Problem nicht komplett gelöst.

SIMSme

Die einzig aktuelle deutsche WhatsApp-Alternative existiert bereits seit Jahren, ist aber den wenigsten bekannt. Dieser Messenger wurde von der Deutschen Post ins Leben gerufen. Er bietet bisher alle datenschutzkonformen Vorteile. 

 

Am besten, Sie machen sich mit allen Messengern vertraut und fragen sicherheitshalber auch bei der IT-Abteilung nach, welcher Messenger für Sie und Ihr Unternehmen die richtige Lösung darstellt. So sind Ihre Daten sicher und Sie vermeiden Abmahnungen. Sollten Sie generelle Probleme zum Thema Datenschutz haben, wäre ein Interim Manager die richtige Lösung, welcher Ihr Unternehmen DSGVO-gerecht aufstellt. 

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