Die nächste Generation- Übergabe eines Familienunternehmens

Einsatzgebiet für einen Interim CEO

Auch in diesem Jahr beschäftigt viele Familienunternehmen die Thematik der Übergabe an die nachkommende Generation. Doch wie führt man eine solche Übergabe reibungslos und optimal durch? Die Nachfolge in Familienunternehmen scheint für Außenstehende klar geregelt und einfach umsetzbar zu sein doch rechtlich gibt es einige Hindernisse zu überwinden.
Regelung der Nachfolge
Eltern erwarten überwiegend von ihren Kindern, dass sie das Familienunternehmen übernehmen. Knapp 75 Prozent der Söhne und Töchter übernehmen das operative Tagesgeschäft und steigen somit aktiv in das Familienunternehmen ein. Aber auch sonst kann sich der Nachwuchs fast ausschließlich eine unternehmerische Tätigkeit vorstellen: Die Gründung des eigenen Unternehmens steht bei vielen an zweiter Stelle.
Wofür sich der Nachwuchs entscheidet hängt auch davon ab, wie der Übergang innerhalb des Familienunternehmens geregelt ist. Die Elterngeneration wünscht sich überwiegend, dass das Unternehmen in familiärer Hand bleibt und traut dem Nachwuchs auch grundsätzlich diese Aufgabe zu.

Generationskonflikt – zu hohe Erwartungshaltungen an die Nachfolgegeneration

Der Erwartungsdruck auf den Nachwuchs ist hoch. Für 83 Prozent der Söhne und Töchter ist die Übernahme des Unternehmens der Eltern selbstverständlich. Auch der frische Wind, den sie durch ihre eigenen Erfahrungen und Wertevorstellungen ins Unternehmen einfließen lassen können, wird als positiv von den Eltern gewertet. Dennoch gibt es insbesondere während der Übergabe oftmals Streit.
Beide Generationen sind geprägt durch unterschiedliche Epochen und Erfahrungen und haben unterschiedliche Ansichten, wie das Familienunternehmen weitergeführt werden sollte. Daher stimmen die Unternehmensziele und Wertevorstellungen der Eltern nicht unbedingt mit denen der Kinder überein. Ein offener Austausch bringt positive Chancen für die Zukunft des Unternehmens. In wie weit diese allerdings genutzt werden, bleibt offen. Das Loslassen der Seniorgeneration kann große Konflikte hervorrufen, da viel Herzblut in dem Unternehmen steckt. Diese emotionalen Verbindung können von der jüngeren Generation oftmals nicht nachvollzogen werden.

Interim Manager CEO bei der Geschäftsübergabe

Um die Unternehmensnachfolge und die Übergabe an die nachrückende Generation konfliktfreier zu gestalten, kann externe Hilfe erforderlich sein. Dem kommt entgegen, dass sich 54 Prozent der befragten Nachfolger auch eine Zusammenarbeit mit Fremdgeschäftsführern vorstellen kann. Ein CEO Interim Manager kann vorübergehend das Unternehmen unterstützen. Er steht bei der Übergabe zur Seite und begleitet für einen begrenzten Zeitraum das Unternehmen in der Zeit danach.
Dank umfassender Kenntnisse und Feingefühl kann der Interim Manager als neutrale dritte Partei Interessenskonflikte ausgleichen. Er kann zwischen unterschiedlichen Führungsvorstellungen und Unternehmenszielen vermitteln. Dabei weiß er aus eigener Erfahrung genau, worauf es bei der Unternehmensführung ankommt. Auf diese Weise wird eine potenziell problematische Übergabe entschärft, wobei das Wohl des Unternehmens weiterhin im Mittelpunkt steht.

Steht auch in Ihrem Unternehmen eine Nachfolge an? Und benötigen Sie dafür eine neutral dritte Partei? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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